Der Trick des Traders | Mit dieser Abwandlung im Einstiegs-Setup kann das Ergebnis verbessert werden

Der Trick des Traders | Mit dieser Abwandlung im Einstiegs-Setup kann das Ergebnis verbessert werden

Vorige Woche habe ich Dir versprochen, eine genauere Erklärung nachzuliefern, wieso erfahrenere Trader anstelle der zunächst abwartenden Haltung gerne ein „früheres“ Long-Einstiegs-Setup wählen. Wie das geht? Mit dem „Trick des Traders“, auch dazu gleich ein paar erklärende Worte.

Zunächst möchte ich, dass Du Dir noch einmal das Chart-Bild der Ausgangslage mit dem entsprechenden Haupttrend vor Augen führst:

Wir befinden uns aktuell gerade in einer Phase „B“, bei der wir noch nicht wissen, wie es weitergeht. Was wir aber wissen ist, dass wir auf ein Long-Setup lauern, solange, wie der letzte bestätigte Punkt „B“ nicht unterboten wird (siehe rote Gerade bei etwa 2.400 Punkten im S&P 500).

Wir rechnen also dem Fortbestehen des Haupttrends eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zu.

Wir wissen ebenfalls, dass wir markttechnisch betrachtet darauf warten, dass auf den letzten Hochpunkt des Haupttrends ein weiterer, höherer, folgen wird und wir entsprechend ABC-Muster einen Einstieg bekommen. Diese Art und Weise habe ich vorige Woche ja bereits ausführlich beschrieben (Zur Erinnerung kannst Du hier nachlesen: So tradest Du den S&P 500 richtig – Auflösung meiner kleinen Hausaufgabe).

Der Trick des Traders

Der nun folgende „Trick“ ist es, einen aggressiveren Einstieg zu wählen, ohne dabei das Risiko im Konto zu erhöhen. Das Ziel solch eines Manövers: Natürlich ein größerer Profit und damit ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis.

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Bevor ich den „Trick“ näher beschreibe, schau Dir diese beiden Charts genau an.

In beiden Charts findet sich ein Einstieg mit definierten Stop-Marken. Das Risiko ist ähnlich, lediglich der Einstieg erfolgt bei dem einen Bild früher als bei dem anderen. Genau das ist der „Trick des Traders“.

Die erste Variante ist die, die ich vorige Woche beschrieben habe. Nach Ausbildung des ABC-Musters eröffnet sich einem markttechnischen Trader ein exakter Einstiegspunkt und ein exakter Stop-Punkt.

Beim „Trick des Traders“, der zweiten Variante, erfolgt der Einstieg aggressiver. Aggressiver bedeutet hier, dass ein Trader ohne fest definierbaren Einstiegspunkt im Chart-Bild in den Markt geht. Der Zeitpunkt des „Long-Gehens“ ist also zunächst unwichtig. Wir gehen im Prinzip irgendwo auf der Wegstrecke der sich aktuell ausbildenden „B“-Korrektur-Phase“ in den Trade und spekulieren dabei darauf, dass unser Haupttrend bestehen bleibt. Sobald der Einstieg erfolgte setzen wir einen Stop-Loss knapp unterhalb des letzten gültigen Punkt „B“ (Hier ca. bei 2.400 Punkten).

Geht der Trick des Traders auf, sind wir bereits vor allen markttechnischen Tradern im Markt, die auf das ABC-Fortsetzungsmuster warten. Gegenüber den „Neueinsteigern“ haben wir jetzt also bereits einen kleinen Performance-Vorsprung. Der Ausstieg am Ende ist identisch, was bedeutet, dass Trader der Variante „Trick des Traders“ einen ordentlichen „Mehr“-Gewinn einkassieren konnten.

Das solch ein Vorgehen nicht immer erfolgreicher ist, als die andere Variante ist dabei völlig klar. Von den meisten Einsteigern wird der Trick des Traders nicht so gerne genutzt, da man sich ohne Erfahrung in solch einem Trade zunächst unwohl fühlt.

Es gibt hier auch kein richtig oder falsch – weder für die eine, noch für die andere Variante. Beide Vorgehensweisen sind richtig. Mit etwas Übung und einigen hundert Trades im Rücken wird man allerdings recht geschickt die ein oder andere Position mit Hilfe des „Trick des Traders“ eingehen und so noch erheblich mehr Prozentpunkte für die Gesamt-Performance herauskitzeln können.

Dir eine erfolgreiche Handelswoche

Dein Mario Lüddemann

PS: Wenn Du noch mehr zu den hier beschriebenen Setups wissen möchtest oder noch einige live gehandelte Trades sehen willst, dann lege ich Dir mein am 13. November 2017 erscheinendes Buch „Wie Sie Ihr kleines Konto zu einem Großen traden“ ans Herz.

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