Screenst DU wirklich alle 500 Aktien

Screenst DU wirklich alle 500 Aktien

Das ist doch Wahnsinn

zuletzt habe ich mich mit einem Trader unterhalten und er fragte mich: „ Screenst Du tatsächlich alle 500 Aktien aus dem S&P 500? Das ist doch Wahnsinn!“ Meine Antwort darauf bezog sich im Wesentlichen auf zwei Punkte. Davor korrigierte ich ihn allerdings. Denn ich screene nicht „nur“ 500 Aktien, sondern mindestens 630. Zumeist nehme ich sogar den MDAX und teilweise auch den TecDax in meinen Screening-Prozess mit auf. Wobei ich fairerweise dazu sagen muss, dass mein absoluter Fokus was das Trading angeht, immer auf den Einzelwerten aus den stärksten Indizes sowie Branchen liegt.

Ist die Zeit also einmal eng, filtere ich tatsächlich „bloß“ die Einzelwerte dieser Top Indizes und Branchen heraus. Und immer, wenn das der Nasdaq 100 ist, dauert der ganze Prozess entsprechend weniger lang, als beispielsweise im S&P 500.

Das war übrigens auch der Einstieg in meine Antwort an den oben genannten Trader.

Mein Screening-Prozess

Ich klicke mich also überwiegend durch die Charts der Aktien aus den stärksten Märkten und lege mir die am besten aussehenden Einzeltitel auf meine Watchliste. Anschließend überprüfe ich alle möglichen Kandidaten in regelmäßigen Abständen (1-2 Mal täglich), ob sich nach Markttechnik ein Einstiegs-Setup ergeben hat oder ergeben könnte.

Bis zum für mich „richtigen“ Trade können unter Umständen also ein paar Tage Zeit ins Land ziehen. Dazu entsteht nicht bei jedem durch das Screening herausgefilterten Wert auch ein konkreter Einstieg. Denn selbst wenn sich ein Muster zum Einstieg herausbildet, müssen zwingend die Risikoparameter je Trade passen. Der markttechnische Stop-Loss darf also nicht zu hoch sein, ansonsten gehe ich den Trade im Zweifel lieber gar nicht erst ein.

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Du merkst jetzt vielleicht schon, worauf ich gerade damit hinaus will:

Disziplin und Risikomanagement sind und bleiben ganz wichtige Punkte im Trading.

Eigentlich möchte man ja schnell ins Traden kommen, das ist das, was am meisten Spaß macht, denn hier werden letztlich die Gewinne gemacht.

Aber bitte vergiss nie: Trading ist ein Geschäft und in jedem Geschäft gibt es Dinge die weniger Freude bereiten. In diesem Fall ist der Screening-Prozess und die ganzen Risikoregeln vor dem eigentlichen Trade das, was es zäh macht. Hier machen viele Trader den Fehler, diese Punkte zu ignorieren oder geringzuschätzen.

Ich sage jedem meiner Coachees immer wieder, dass Trading Arbeit ist und man sich davon frei machen sollte, zu glauben, dass es einfach ist. Die Motivation mit dem Trading zu beginnen ist oftmals die, nicht mehr seiner „lästigen Arbeit“ nachgehen zu müssen, alle Freiheiten, die man sich so wünscht, genießen zu können. Das Geld, was dazu nötig ist, soll dabei ganz einfach und ohne Stress oder sonstige Belastungen auf unsere Konten fließen.

So funktioniert Trading aber nicht!

Die eben genannten Ziele können erreicht werden. Definitiv! Aber ohne Fleiß geht es auch hier nicht.

Ich habe bei dieser ganzen Betrachtung über den zähen und langwierigen Screening-Prozess allerdings etwas geschummelt. Noch vor weniger als zwei Jahren habe ich den kompletten Prozess tatsächlich in mühseliger Handarbeit durchgeführt. Damals habe ich etliche Stunden die Woche ausschließlich darauf verwendet, mit dem Screening wirklich nur die Werte auf meine Watchliste zu bekommen, die am vielversprechendsten für Trades waren.

Diese investierte Zeit hat sich allerdings in Form von gesteigerten Renditen mehr als ausgezahlt.

Aber:

Und damit kommen wir zum zweiten Punkt. Ich habe Hilfe durch einen automatisierten Filterprozess, den ich mir teuer hab programmieren lassen.

Auf Knopfdruck bekomme ich also bereits eine grobe, vorgelagerte Filterung der stärksten. Die übriggebliebenen Kandidaten gehe ich weiterhin händisch durch und entscheide mich dann für die Vielversprechendsten.

Nun habe ich seit 1998 den Vorteil, dass ich hauptberuflicher Trader und Investor bin. Ich habe also die Zeit tagtäglich diese Prozesse anzuschieben und umzusetzen. Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass es nicht immer leicht ist neben Arbeit, Familie, Hobbies auch noch genügend Zeit für anständiges und professionelles Trading aufzubringen. Gerade Dinge, wie das Screening, sind ein absoluter Zeitfresser.

Hier schaffen wir seit kurzer Zeit Abhilfe mit unserem Screeningdienst. Wie der Name bereits vermuten lässt, screenen mein Team und ich die Aktienmärkte und stellen die aussichtsreichsten Aktien zum traden heraus. Dieser Dienst versteht sich nicht als Signalgeber. Das reine Trading – also Einstieg, Stopp-Setzung und Ausstieg – verantwortet jeder für sich selbst.

Jeder, der den Screeningdienst einmal testen möchte, kann dies für 1 Euro im ersten Monat tun.

Viele Grüße und erfolgreiche Trades.

Trades nach Markttechnik
Mario Lüddemann

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