Markttechnik – Der Blick auf die Woche | KW 32/2020

Markttechnik – Der Blick auf die Woche | KW 32/2020

Marktanalyse: Diese Woche in Schriftform 

In den kommenden Wochen bin ich zuerst geschäftlich unterwegs und anschließend gönne ich mir noch ein Woche Urlaub. Wie bereits im vergangenen Blick auf die Woche angekündigt, ist es mir deshalb nur schwer möglich meine wöchentliche Analyse der Märkte wie gewohnt in Videoform zu liefern. 

Deshalb habe ich heute in enger Zusammenarbeit mit meinem Team im Verler Handelsbüro den Blick auf die Woche in schriftlicher Form für Euch erarbeitet.

DAX:

Das deutsche Leitbarometer hat in der vergangenen Woche 4 % verloren und sich damit in der Bewegung ein wenig von den US-Indizes abgekoppelt, die im Wochenvergleich sogar ein Plus aufs Parkett legen konnten (siehe Analysen S&P 500 und Nasdaq 100).

Rein markttechnisch ist der Aufwärtstrend bis zur Kursmarke bei 11.590 Punkten absolut intakt und auch unser 6-Phasen-Modell steht nach wie vor auf „Grün“, die Delle auf dem Chart sorgt dennoch für leichte Sorgenfalten.

Die 200-Tage-Linie (EMA 200) ist aktuell nur 614 Zähler oder 5 % entfernt und ein Test dieses wichtigen gleitenden Durchschnitts könnte in dieser Woche auf der Agenda stehen. Gelingt es dem DAX nicht seinen EMA 200 zu verteidigen, dürfte es im Anschluss tatsächlich schwer werden den Aufwärtstrend aufrecht halten zu können.

Bis dahin agieren wir mit Long-Trades auf deutsche Titel etwas vorsichtiger und greifen bevorzugt auf US-Titel zurück. Die amerikanischen Märkte sehen im Vergleich sehr stark aus, doch was passiert mit dem DAX, wenn S&P 500 und Nasdaq 100 an Stabilität verlieren sollten? Es gilt wachsam zu bleiben.

S&P 500:

Auf Sicht der letzten Woche konnte der S&P 500 um 2 % zulegen. Das bedeutet eine Outperformance zum DAX von satten 6 Prozentpunkten. Zudem konnte das Barometer  im Bereich von 3.190 Zählern einen guten Halt ausbilden. Die Kerzen von Donnerstag und Freitag, mit ihren längeren unteren Schatten unterstützen diese Aussage noch.

Direkt zum Wochenstart nutzte der Index zudem seine Chance, den markttechnischen Aufwärtstrend fortzusetzen und diesen durch das Markieren eines neuen Hochpunktes bei 3.286 Punkten sogar noch weiter auszubauen.

Sollte der S&P 500 in dieser Woche nicht weiter aufwärts marschieren können, steht der Aufwärtstrend nun durch den neuen Hochpunkt im laufenden Trend möglicherweise früher auf dem Prüfstand. Denn rein markttechnisch betrachte gilt ein unterbieten von 3.192 Zählern als Verletzung des Aufwärtstrends und würde zunächst eine neutralere Haltung nach sich ziehen.

NASDAQ 100:

Vergangene Ausgabe noch am schwächsten von unseren drei Indizes konnte das Technologiebarometer zuletzt wieder ordentlich Gas geben und legte seither um rund 5 % zu. Mit Börseneröffnung in den USA konnte der NASDAQ 100 sogar direkt einen neuen historischen Bestwert bei 11.068 Punkten markieren und demonstriert erneut die Stärke der Technologieaktien.

Gelingt es den Notierungen nun sich zügig und signifikanter über den „alten“ Hochpunkt bei 11.059 Zählern festzubeißen, wäre das ein wichtiges Signal der Stärke, da der Nasdaq 100 zuletzt etwas unentschlossen auf der Stelle trat. So pendelt der Kurs seit Mitte Juli in einer Spanne zwischen 10.300 und 11059 Punkten seitwärts hin und her.

Sollten die Notierungen sich in dieser Woche hingegen in Richtung Süden orientieren dürfte die untere Begrenzung dieser Kursspanne, bei 10.300 Zählern, erneut angesteuert werden.

Ich wünsche Dir einen guten Start in die Handelswoche,

Mario Lüddemann

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