Markttechnik – Der Blick auf die Woche | KW 33/2020

Markttechnik – Der Blick auf die Woche | KW 33/2020

Börsensommer heiß wie selten zuvor!

Der Sommer zeigt seine volle Stärke und das Thermometer zeigt Werte jenseits der 30 Grad an. Nicht unbedingt die schlechteste Zeit, für den Sommerurlaub. In dieser Woche werde ich das Wetter genießen und mir eine freie Woche in der Schweiz gönnen.
Deshalb habe ich in dieser Woche erneut in Zusammenarbeit mit meinem Team (die mussten im Büro bleiben) meinen „Blick auf die Woche“ in schriftlicher Form abgefasst und hier als Blog-Beitrag  veröffentlicht.
Dabei werfen wir einen genauen Blick auf die Großwetterlage des S&P 500, NASDAQ 100 sowie des DAX.

DAX:

Nachdem sich der DAX vorige Woche Montag mit einer ordentlichen grünen Kerze etwas Luft verschafft hatte, tritt das Börsenbarometer seither auf der Stelle. Dabei pendeln die Notierungen der letzten Woche in einer kleineren Range zwischen 12.500 und 12.800 Zählern hin und her. Eine wirkliche Befreiung nach oben sieht definitiv anders aus und die Gefahr, das der Markt sein saisonal schwaches Muster fortsetzen könnte, ist nicht von der Hand zu weisen.

Auf der Unterseite sollte der gleitende Durschnitt 200 (EMA 200) bei momentan 12.048 Punkten unterstützend wirken. Rutscht der DAX unter den EMA 200  dürfte relativ zügig auch der markttechnisch übergeordnete Aufwärtstrend auf der Kippe stehen. Notierungen unterhalb von 11.590 Zählern sorgen dann für ein Kippen des Trends gemäß Markttechnik.

Sollte der DAX Stärke zeigen, dürfte das die Notierungen zunächst zurück an den Juli-Hochpunkt bei 13.305 Punkten führen, bevor darüber auch das aktuelle Allzeithoch vom Februar diesen Jahres bei 13.824 Zählern wieder in Schlagdistanz rücken könnte. Vom aktuellen Kursniveau aus liegt der Rekordwert allerdings noch ordentliche 9 % oder 1.183 Zähler entfernt.

S&P 500:

Auch vorige Woche konnte der S&P 500 überzeugen und legte abermals um 2 % zu. Um den bestehenden Kursrekord vom Februar diesen Jahres bei 3.398 Zählern zu toppen, fehlen dem Index lediglich noch 1,5 %. Von den drei für unsere Großwetterlage beobachteten Börsenbarometern ist der S&P 500 derzeit das stärkste Pferd im Stall.

Für unsere markttechnische Trendanalyse hat sich dazu etwas entscheidendes verändert. Und zwar:

Galt zuletzt noch der Zwischentiefpunkt bei 2.924 Zählern als relevant für das Fortbestehen des Aufwärtstrends, so verschob sich diese Kursmarke mit dem Erreichen eine neuen Hochpunkts nach oben. Nun gilt der Juli-Tiefpunkt bei 3.192 Punkten als relevant für unsere Analyse gemäß Markttechnik.

Der Aufwärtstrend ist also im vollen Gange, die Marke für einen möglichen Trendwechsel rückt allerdings näher an das Kursgeschehen heran und ist „nur“ rund 5 % entfernt.

NASDAQ 100:

Es scheint, als wenn der Range-Ausbruch gelungen wäre. Das Technologiebarometer verließ vergangene Handelswoche seine mehrwöchige Seitwärtsspanne zwischen 10.300 und 11.059 Zählern und beißt sich seither oberhalb der Range fest.

Aktuell scheint es so, als wenn die obere Range-Begrenzung bei 11.059 Punkten für die Notierungen als Unterstützung gilt. Der übergeordnete Aufwärtstrend setzt sich somit weiter fort und gerät auch erst unter 10.300 Punkten in Gefahr.

Weiterhin Rückenwind erhält der NASDAQ 100 von unserem 6-Phasen-Modell. Hier steht die Ampel bereits seit Monaten klar auf Grün und momentan deutet nichts auf einen Wechsel hin zur gelben, neutralen Phase hin.

Ich wünsche Dir einen guten Start in die Handelswoche,

Mario Lüddemann

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