Warum crasht Bitcoin?

Warum crasht Bitcoin?

Kursverluste zeitweise bis über 25 %

Da mich am gestrigen Tage im Zusammenhang mit den starken Kursverlusten an den Kryptomärkten einige E-Mails zu meiner Haltung, insbesondere was den Bitcoin betrifft, erreichten, habe ich mich dazu entschlossen, das Thema im heutigen Newsletter aufzugreifen.

Zu Beginn meines Beitrags werde ich kurz ein paar allgemeine Worte zur Idee bzw. Daseinsberechtigung dieser digitalen Währungen verlieren. Anschließend geht es ganz konkret um den gestrigen Handelstag, der von besonders starken zweistelligen Kursverlusten gekennzeichnet war. Du wirst erfahren, durch welche Faktoren das Kursverhalten der Kryptowährungen signifikant beeinflussen.

Abschließend erfährst Du von meiner persönlichen Einschätzung zu diesem Marktumfeld.

Der Kryptomarkt im Überblick

Die meisten meiner Leserinnen und Leser haben mit Sicherheit, unabhängig davon ob bereits Geschäfte mit Kryptowährungen durchgeführt wurden, bereits von der Existenz dieses digitalen Zahlungsoption gehört. Sicher hast Du auch schon von verschiedenen Coins wie Bitcoin, Ethereum, Ripple etc. gelesen. Gerne möchte ich die wichtigsten Infos zur Begrifflichkeit sowie der Idee, die sich hinter diesem Markt verbirgt, nachfolgend aufgreifen:

Kryptowährungen sind digitale Währungen mit einem meist dezentralen Zahlungssystem. Sie haben sich mittlerweile in bestimmten Ländern als ernstzunehmende Alternative zur Zahlung unter Privatpersonen herausgebildet. Sinn und Zweck von Kryptowährungen ist, bargeldlosen Zahlungsverkehr ohne die Abhängigkeit und Aufsicht von Banken und Behörden zu ermöglichen. Sie werden mancherorts unterstützt, mancherorts bekämpft, etwa durch staatliche Stellen. Hier liegt meiner Ansicht nach auch eines der größten Risiken, denen die Kryptomärkte ausgesetzt sind: Der politische Einfluss…

Der gestrige Handelstag: Bitcoin verliert zeitweise über 25 %

Wie bei jedem Investment ist es aus meiner Sicht auch bei Kryptowährungen besonders wichtig, sich neben der Chancen auch mit den Risiken vertraut zu machen. Zur Planung einer guten Investments sollte im Kopf auch immer ein mögliches Worstcase-Szenario durchgespielt werden. Auf alles vorbereitet zu sein und somit im Voraus zu wissen, was die besten Entscheidungen für mögliche Kursszenarien sind, erspart viel Geld, wenn die Erwartungen einmal verfehlt werden sollten.

Wie im vorangegangen Abschnitt bereits aufgegriffen, untersteht der Kryptomarkt ernstzunehmenden politischen Risiken. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, kam es immer wieder zu teilweise starken Einschränkungen. So erfolgte beispielsweise im März diesen Jahres eine Ankündigung aus Indien, wonach nicht nur die Produktion und der Handel, sondern auch der Besitz von Kryptowährungen strafbar ist. 

Genau solche politischen News sind auch verantwortlich für den signifikanten Kursrückgang u.a. im Bitcoin im Zusammenhang mit dem gestrigen Handelstag. Bedingt durch die Furcht vor einer stärkeren Regulierung brach der Bitcoin-Kurs bemessen am gestrigen Tagestief zeitweise um knapp 30 % ein. Ausgelöst wurde die Panik durch eine Mitteilung der chinesischen Notenbank, wonach Coins nicht mehr für Zahlungszwecke verwendet werden dürfen. Argumentiert wurde damit, dass es sich bei Kryptowährungen nicht um eine echte Währung handele. Zudem kündigte die Notenbank an, dass es künftig Finanz- und Zahlungsdienstleistern nicht gestattet sei, Produkte oder Dienstleistungen in Digitalwährungen auszuzeichnen.

Gestoppt wurde der gestrige Abverkauf durch eine Twitter-Nachricht von Elon Musk. Nach dem der Tesla-CEO seine Position in der Vergangenheit bereits häufiger ausnutze, um auf das Kursgeschehen des Bitcoins Einfluss zu nehmen, gab er im Anschluss an den Kurssturz an, an der Geldanlage im Bitcoin trotz der Kursschwankung festhalten zu wollen. Infolgedessen stieg der Bitcoin zum US-Dollar noch am gestrigen Handelstag von 30.066 auf 40.772. Das entspricht einer Kurserholung von 35,6 % in nur 4 Handelsstunden!

Meine persönliche Meinung zum Handel mit Kryptowährungen

Wer mich in meinen Webinaren und Beiträgen schon eine Weile verfolgt, hat sicher schon mitbekommen, dass ich mich mit Engagements im Kryptomarkt sehr zurückhalte. Das hat verschiedenste Gründe: Seit der Bitcoin im Februar 2011 das erste mal in den Mainstream-Medien beschrieben wurde, ist der Kurs von damals noch 1 Dollar auf fast 20.000 US-Dollar (Hoch im Dezember 2017) gestiegen, um ca. 1 Jahr später auf ein Tief von 3.122 US-Dollar zu fallen. Von dort aus gelang ein Anstieg auf bis 64.895 US-Dollar in der Spitze. Da die Korrekturen, wie auch jetzt wieder zu sehen ist, mit über 50 % in wirklich kurzer Zeit, sehr aggressiv verlaufen, halte ich mich mit Investments hier lieber zurück. Aktien sind da einfach deutlich entspannter und zuverlässiger im Kursverhalten.

Zudem sehe ich politische Risiken, die für mich nur schwer einzuschätzen und damit zu kontrollieren sind. Kein Mensch (ausgenommen sind natürlich Insider) weiß mit Sicherheit, wann mit kursbeeinflussenden Entscheidungen zu rechnen ist. Für das Trading auf kurzfristiger Basis sind Kryptowährungen interessant, da hier oftmals mit hohen Schwankungen in beide Richtungen zu rechnen ist.

Falls Du vor hast, mit Kryptowährungen zu handeln, halte Dich in jedem Fall unbedingt an Deine Risk- und Moneymanagement-Regeln und sei Dir im Falle eines geplanten Investments der politischen Risiken bewusst.

Für alle, die es lieber etwas entspannter angehen wollen, empfehle ich den Fokus weiterhin auf dem Aktienmarkt zu belassen.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinen Handelsentscheidungen.

Dein Mario Lüddemann

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